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ADRA intensiviert die Hilfe für die Menschen im Irrawaddy-Delta
16 May 2008 11:25:00 GMT
hhw
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Marcel Wagner
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Marcel Wagner
Angesichts des Ausmaßes der Not im Flussdelta des Irrawaddy verbinden die Hilfsorganisationen und das internationale ADRA-Netzwerk ihre Anstrengungen und koordinieren noch intensiver ihre Maßnahmen. Zurzeit versorgt ADRA Myanmar die Opfer des Zyklon vorrangig mit Nahrungsmitteln. Den Reis liefert das World Food Program der Vereinten Nationen. Darüber hinaus verteilt ADRA zusätzlich verfügbare Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte und Speiseöl. Um sich die Mahlzeiten bereiten zu können, werden Kochsets ausgegeben und ihre Funktion erklärt. Der Bedarf wächst ständig. So brachte eine weitere Lieferung nicht nur Teller, Löffel und Küchenbedarf in die Flüchtlingslager sondern auch 20 Großzelte und Planen. In den Lagern haben 20 Suppenküchen ihre Tätigkeit aufgenommen. Bisher konnte ADRA in Labutta 25 Tonnen Nahrungsmittel direkt an etwa 50000 Menschen ausgeben. Weitere 45 Tonnen Nahrung befinden sich auf dem Weg nach Labutta, wo momentan weitere 20 000 Menschen Zuflucht gesucht haben. In Piensalu, einer Stadt - südlich von Labutta - wird ebenfalls Nahrung und Trinkwasser an die Menschen verteilt. In den nächsten Tagen soll diese Hilfe deutlich ausgebaut werden, da immer noch viele Opfer dringend auf Hilfe warten. Die medizinische Hilfe konnte verbessert werden, nachdem Medikamente in Labutta und in den umliegenden Ortschaften eingetroffen waren. • In Zusammenarbeit mit World Emergency Relief (WER) hat ADRA 20 Einheiten mit Medikamenten im Wert von etwa $129 000 erhalten und zum Teil in abgelegene Teile des Deltagebietes weiter transportiert. Dort wartet ein medizinisches Einsatzteam, das seit mehreren Tagen bereits Hilfe leistet, dringend auf diese Lieferung. Jede dieser Einheiten enthält eine Zusammenstellung von Medikamenten, Antibiotika und antiseptischen Mitteln, die jeweils für die Behandlung von 150 Patienten ausreicht. • Aus Deutschland brachten die „Johanniter International" zusätzlich 250 „Medical Kits" nach Rangun, die inzwischen im Deltagebiet angekommen sind. • Die Organisation „Heart to Heart" übergab Mittel für den medizinischen Gebrauch einschließlich Antibiotikum, Vitamine, Mittel gegen Austrocknung, Bandagen und Einmal-Handschuhe. Um das Wasser trinkfähig zu machen, hat ADRA drei kleine Wasser-Reinigungs-Anlagen von „Global Medic and Muslim Aid" erhalten. Jede kann für etwa 2000 Menschen das Wasser aufbereiten. Dazu wird ADRA eine Million Tabletten zur Wasser-Reinigung verteilen und die Bevölkerung über den Einsatz dieser Mittel informieren. Da noch immer viele Verkehrswege von Trümmern und Bäumen versperrt sind, ist der Transport zu entlegenen Ortschaften nur mit dem Boot möglich. ADRA konnte bisher 250 Personen aus den südlichen Gebieten nach Labutta per Boot in Sicherheit bringen. HHW

Übrigens: ADRA berichtet im Wechsel täglich über die aktuelle Lage in Myanmar und in China. Interview-Wünsche richten Sie bitte an unseren Pressesprecher Heinz-Hartmut Wilfert Tel.: 06151 8115-14 Mobil: 0170 9203979 E-Mail: heinz-hartmut.wilfert@adra.de Homepage: www.adra.de

ADRA Deutschland ist Teil des internationalen ADRA-Netzwerkes mit Stationen in 125 Ländern. ADRA setzt sich als Organisation der Entwicklungszusammenarbeit für humanitäre Hilfe im Katastrophenfall und für den Wiederaufbau ein. ADRA ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft

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