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Somalia: Caritas und Diakonie weiten Flüchtlings-Hilfe aus
03 Jan 2007 11:20:00 GMT
Achim Reinke
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Hilfswerke stellen weitere 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung und rufen Bevölkerung zu Spenden auf

Freiburg/Stuttgart, 3. Januar 2007. Angesichts der angespannten humanitären Lage in Somalia rufen Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe zu stärkeren Anstrengungen für die Flüchtlinge und Vertriebenen auf. „Das Ende der Kämpfe bedeutet nicht das Ende der Not der Flüchtlinge", warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Hunderttausende von Menschen harrten aus Angst vor Kämpfen und Unruhen weiterhin in provisorischen Flüchtlingslagern aus.

Caritas und Diakonie werden aufgrund der anhaltenden Not ihre gemeinsamen Flüchtlingsprojekte ausweiten. Gemeinsam mit ihrer somalischen Partnerorganisation DBG (Daryeel Bulsho Guud) werden die beiden christlichen Hilfswerke rund 30.000 Menschen mit Trinkwasser, Nahrung, Plastikplanen und Moskitonetzen versorgen. Zu diesem Zweck wird die bisherige Unterstützung um weitere 100.000 Euro auf insgesamt 380.000 Euro aufgestockt. Um eine angemessene Versorgung der Flüchtlinge sicher stellen zu können, rufen Caritas und Diakonie die Bevölkerung dringend zu Spenden auf.

Bislang sind offiziellen Zahlen zufolge allein durch die jüngsten Kämpfe mindestens 60.000 Menschen vertrieben worden. Bereits zuvor hatten 500.000 Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Für die Nothilfe in Somalia und Kenia sind die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international dringend auf Spenden angewiesen: Kennwort: „Somalia" Spendenkonten: Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online über das Internet www.caritas-international.de Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/somalia Für Rückfragen: Gesine Wolfinger (Diakonie Katastrophenhilfe): 0711-2159-147 Achim Reinke (Caritas international): 0761-200-515

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