Fri Aug 3 00:50:36 200717

Fetching...
 
YOU ARE HERE: Homepage > Aid agency newsfeed > Article
G8-Gipfel: 162 Caritasverbände beklagen Wortbruch
04 Jun 2007 10:20:00 GMT
Achim Reinke
Reuters and AlertNet are not responsible for the content of this article or for any external internet sites. The views expressed are the author's alone.
"Menschen in Entwicklungsländern brauchen faire Chancen"

Freiburg/Rom, 4. Juni 2007. 162 Caritasverbände aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa haben die G8-Länder scharf kritisiert. Auf der Caritas-Generalversammlung in Rom warfen die Delegierten den G8-Ländern vor, ihre vor zwei Jahren gegebenen Versprechungen zu brechen. Statt die Hilfszahlungen wie zugesagt um 50 Milliarden Dollar bis 2010 zu erhöhen, seien diese im vergangenen Jahr sogar um fünf Prozent gesunken.

Erstmals seit zehn Jahren waren die Hilfszahlungen der G8-Länder im Jahr 2006 damit rückläufig. Am deutlichsten unterlaufen Italien, Frankreich und Deutschland ihre eigenen, vor zwei Jahren in Gleneagles gemachten Ankündigungen. Deutsch-land bleibt derzeit ca. 7 Milliarden Dollar hinter den selbst gesetzten Zielen zurück.

Die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Entwicklungshilfe-Etat um 750 Millionen Euro zu erhöhen, begrüßte der Delegierte des Deutschen Caritas-verbandes, Oliver Müller. Die Ankündigung sei jedoch nicht ausreichend, um die ei-genen Zusagen von Gleneagles zu erfüllen. Zudem bedürfe es weiterer Schritte auch im weltweiten Handel. „Die Menschen brauchen vor allem faire Chancen. So lange Exportsubventionen die Preise verzerren, können afrikanische Bauern ihr Ge-müse nicht zu fairen Preisen absetzen."

Auf der Caritas-Generalversammlung treffen sich vom 3. bis 9. Juni in Rom 300 De-legierte von 162 Caritasverbänden aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa, um ihr Handeln in der humanitären Hilfe und der Friedenssicherung abzustimmen. Aktu-ell ist der weltweite Caritasverbund in 13 Kriegen, Bürgerkriegen und Naturkatastro-phen im Einsatz. Der größte koordinierte Einsatz dient aktuell den Bürgerkriegs-flüchtlingen in Darfur, wo 325.000 Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Unter-künften und Medikamenten versorgt werden. Nach dem Tsunami hatte der internati-onale Caritasverbund in den betroffenen Ländern Projekte für 550 Millionen Dollar umgesetzt.

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.

[ Any views expressed in this article are those of the writer and not of Reuters. ]

Delicio.us  |   Digg  |   NewsVine  |   Reddit                                                                                  Permalink


Obama, Clinton in new flap, over nuclear weapons
Obama, Clinton in new flap, over nuclear weapons
PREVIEW-Bush, Karzai to discuss Afghan effort
PREVIEW-Bush, Karzai to discuss struggling Afghan effort
Côte d'Ivoire: Peace Process Fails to Address Sexual Violence
CWS appeal: Assistance to war-affected Iraqis
New Darfur Mission Faces Challenges
World Vision Bangladesh joins government to ensure aid reaches flood victims
The UMCOR Hotline
Rapid response capacity in mine areas
Thumb for /thefacts/imagerepository/RTRPICT/2007-08-02T133004Z_01_SEO215_RTRIDSP_2_AFGHAN-HOSTAGES_mainimage.jpg|/thenews/pictures/SEO215.htm
Thumb for /thefacts/imagerepository/RTRPICT/2007-08-02T132811Z_01_SEO216_RTRIDSP_2_AFGHAN-HOSTAGES_mainimage.jpg|/thenews/pictures/SEO216.htm
Thumb for /thefacts/imagerepository/RTRPICT/2007-08-02T132430Z_01_SEO214_RTRIDSP_2_AFGHAN-HOSTAGES_mainimage.jpg|/thenews/pictures/SEO214.htm
Thumb for /thefacts/imagerepository/RTRPICT/2007-08-02T131918Z_01_SEO213_RTRIDSP_2_AFGHAN-HOSTAGES_mainimage.jpg|/thenews/pictures/SEO213.htm
Thumb for /thefacts/imagerepository/RTRPICT/2007-08-02T131147Z_01_SEO212-_RTRIDSP_2_AFGHAN-HOSTAGES_mainimage.jpg|/thenews/pictures/SEO212..htm

A man holds a mask and a candle during a protest demanding negotiations between the U.S. government and the Taliban for the safe return of South Korean hostages in Afghanistan, near the U.S. embassy in Seoul, August 2, 2007. The South Korean government is under intense pressure to bring the captives home but concedes it has few cards to play. The United States has said it does not make concessions to terrorists but lawmakers are hoping Washington might make an exception to help bail out an ally which has sent troops to Afghanistan and Iraq.



URL: http://www.alertnet.org/thenews/fromthefield/219655/118095274793.htm

For our full disclaimer and copyright information please visit http://www.alertnet.org