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Ueberflutungen in Jakarta: Hilfe weiterhin dringend noetig
09 Feb 2007 10:52:00 GMT
Diakonie Katastrophenhilfe
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Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Lebensmittel und Medikamente

Stuttgart, 09. Februar 2007. Die Opfer der Ueberschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta brauchen weiter dringend Hilfe. "Heute hat der Regen zwar aufgehoert und das Wasser ist in einigen Teilen der Stadt zurueckgegangen. Aber die Bewohner der Slumviertel, die jetzt zurueckkehren, stehen vor dem Nichts", berichtet Leonardo Ratuwalangon, Leiter des Projektbueros der Diakonie Katastrophenhilfe in Indonesien, der den Einsatz vor Ort koordiniert. "Sie werden noch Wochen auf Unterstuetzung angewiesen sein."

Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner im kirchlichen Verbund ACT (Kirchen helfen gemeinsam) haben seit dem Beginn der Ueberflutungen vor einer Woche Lebensmittel an knapp 17.000 Menschen verteilt. 15.000 Flutopfer im Norden Jakartas wurden medizinisch versorgt. Hautkrankheiten, Erkaeltungen und Durchfall durch verschmutztes Wasser machen den Menschen besonders zu schaffen.

Vor allem die Situation in den aermeren Wohngegenden ist noch immer sehr angespannt. "Das Wasser steht in vielen Strassen bis zu einem Meter hoch. Wo es abfliesst, hinterlaesst es Schlamm und Truemmer. Der Zugang zu den engen Gassen ist schwierig und es ist nicht moeglich, den Schlamm mit Lastwagen abzutransportieren," so Leo Ratuwalangon. Viele Obdachlose sind in Kirchen, Moscheen und oeffentlichen Gebaeuden untergekommen. Die evangelische Kirche hat unter anderem im Osten Jakartas eine oeffentliche Kueche eingerichtet, in der etwa 2.000 Flutopfer, vor allem Frauen und Kinder, versorgt werden.

Indonesien wurde in den vergangenen Monaten haeufig von Naturkatastrophen heimgesucht. Zuletzt hatten im Dezember 2006 auf der Insel Sumatra heftige Regenfaelle schwere Ueberschwemmungen ausgeloest. Die verheerenden Folgen des Regens werden mitverursacht durch illegalen Holzeinschlag, Brandrodungen und den Klimawandel.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden fuer die Menschen in den ueberfluteten Gebieten. Kennwort "Indonesien"

Spendenkonten: Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/indonesien

Caritas international: Konto 202, Bank fuer Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online http://spende.caritas-international.de

Fuer Rueckfragen und Interviewwuensche: Gesine Wolfinger, Telefon: 0711-2159-147; Stefan Libisch, Telefon: 0711-2159-373

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Concrete balls are prepared before they are dropped into a mud volcano in Sidoarjo, east Java province February 22, 2007. A team of Indonesian scientists tasked with handling the mud flow said it would begin dropping 1,500 concrete balls in clusters linked by metal chains into the mouth of a volcano on Friday to reduce the mud flow. The eruption of hot mud had inundated entire villages since last May following an oil-drilling accident in Sidoarjo.