Eskalation der Gewalt in Somalia
Source: Diakonie Emergency Aid - Germany
Diakonie Katastrophenhilfe
Reuters and AlertNet are not responsible for the content of this article or for any external internet sites. The views expressed are the author's alone.
Diakonie und Caritas setzen sich fuer Verhandlungen ein
Stuttgart/Freiburg, 20. April 2007. In Somalia eskaliert nahezu unter Ausschluss der internationalen Oeffentlichkeit der Krieg. Seit Donnerstag steht die ohnehin schon zu grossen Teilen zerstoerte Hauptstadt des Landes erneut unter schwerem Beschuss aethiopischer Streitkraefte. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. "Nach Berichten unserer Partner vor Ort stand der groesste Marktplatz von Mogadischu in Flammen", erklaert Cornelia Fuellkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Die Einwohner der Stadt geraten immer wieder zwischen die Fronten von Maschinengewehren und Panzern."
"Trotz gegenteiliger Ankuendigungen haben sich die Aethiopier noch nicht aus Somalia zurueckgezogen, sondern sich im Gegenteil erneut heftige Gefechte mit den islamischen Milizen geliefert. Die aethiopische Praesenz in Somalia verstoesst gegen Voelkerrecht und UN-Resolutionen. Das ruft aber offenbar keinen internationalen Protest hervor", so Fuellkrug-Weitzel. "Diese erneute Eskalation der Gewalt waere abzuwenden, wenn die Voelkergemeinschaft ernsthaft Druck auf alle kriegfuehrenden Parteien ausueben wuerde, an den Verhandlungstisch zu kommen. Stattdessen traegt sie dazu bei, die islamischen Gerichte zu verteufeln, wie es dem Kampf gegen den Terror dient, und die aethiopischen Angriffe stillschweigend zu tolerieren." "Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, nach Kraeften einen Dialogprozess aller kriegfuehrenden Parteien zu foerdern", so Oliver Mueller, Leiter von Caritas international.
Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international leisten nunmehr seit Monaten Hilfe in Somalia. "Wir tun, was wir koennen, um den Opfern der Gewalt mit humanitaerer Hilfe beizustehen", so Oliver Mueller. "Das wird durch die staendigen Angriffe und Schiessereien immer schwieriger. Deshalb muss es zuegig Verhandlungen ueber einen Waffenstillstand geben."
Fuer ihre Hilfe in Somalia bitten die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international um Spenden, Kennwort "Somalia".
Spendenkonten:
Caritas international:
Konto 202, Bank fuer Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
oder online über das Internet www.caritas-international.de
Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online ueber das
Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/somalia
Fuer Rueckfragen:
Gesine Wolfinger (Diakonie Katastrophenhilfe): 0711-2159-147
Matthias Schueth (Caritas international): 0170-3256294
[ Any views expressed in this article are those of the writer and not of Reuters. ]










