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Spendenaufruf fuer Opfer von Zyklon Sidr in Bangladesch
16 Nov 2007 12:01:00 GMT
Diakonie Katastrophenhilfe
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Diakonie Katastrophenhilfe stellt 20.000 Euro fuer Nothilfe bereit

Stuttgart, 16.11.2007. Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer des schweren Zyklons Sidr in Bangladesch auf. "Unsere lokalen Partner haben bereits die ersten Nothilfemassnahmen ergriffen. Die Menschen werden zunaechst vor allem mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgt", erklaert Peter Rottach, Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe, der sich derzeit in Bangladesch aufhaelt. Bislang hat die Diakonie Katastrophenhilfe 20.000 Euro fuer Nothilfe zur Verfuegung gestellt.

Die Menschen in Bangladesch leiden derzeit unter den zerstoererischen Folgen des Wirbelsturms Sidr. Dieser war gestern ueber weite Teile des Landes hinweg gefegt und hat eine 70 Kilometer breite Schneise der Zerstoerung hinterlassen. Besonders betroffen ist die Kueste im Sueden des Landes. Mit dem Sturm gingen eine meterhohe Flutwelle und sehr heftige Regenfaelle einher. Wie viele Menschen dem Zyklon zum Opfer gefallen sind, ist noch unklar. Im Vorfeld hatte es großflaechige Evakuierungsmassnahmen gegeben. Aber auch wenn die Zahl der Opfer nicht weiter steigt, sind die Schaeden immens. Hunderttausende Haeuser sind zerstoert, Felder und Ernten in den Wassermassen untergegangen, auch große Teile der Strom- und Wasserversorgung funktionieren nicht mehr.

"Das Tragische ist, dass es vor allem die Menschen getroffen hat, die sowieso schon unter extrem schlechten Bedingungen leben muessen. Sie haben alles verloren, sie stehen komplett vor dem Nichts. Im Moment gilt es nur, das Ueberleben zu sichern", schildert Rottach die Situation vor Ort. "Ein Grossteil dieser Menschen lebt in Huetten, die nur aus Bambus und Stroh bestehen. Diese wurden alle zerstoert." Aber auch 70 Prozent der Haeuser sind groesstenteils dem Zyklon zum Opfer gefallen.

Die lokalen Partner der Diakonie Katastrophenhilfe begannen mit den Vorbereitungen der Hilfsmassnahmen beim Eintreffen der ersten Warnmeldungen. Sie halfen bei der Evakuierung von ueber 250.000 Menschen und verteilten bereits im Vorfeld des Sturms Wasserkanister. Die Versorgung der Menschen wurde inzwischen intensiviert. Rund 60.000 Menschen bekommen Wasser, Reis und Melasse. Weitere Massnahmen sind geplant.

Peter Rottach steht in Bangladesch für Interviews zur Verfuegung.

Fuer Rueckfragen und Interviewwuensche: Dominique Mann 0711-2159-186 und Stefan Libisch 0711-2159-373

Fuer ihre Hilfe in Bangladesch bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden, Kennwort: "Zyklon Bangladesch".

Spendenkonten: Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/zyklon-bangladesch

Caritas international: Konto 202, Bank fuer Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online www.caritas-international.de

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